#KindergrußinsAltenheim

 

Alte Menschen in den Einrichtungen dürfen in Zeiten von Corona keine Besuche mehr empfangen und sind von Einsamkeit bedroht. Den Kindern fällt zu Hause die Decke auf den Kopf, weil Schule und Freizeitaktivitäten ausfallen müssen. Daher laden wir alle herzlich ein, sich an unserer Aktion #KindergrußinsAltenheim zu beteiligen!

 

So funktioniert es:

  • Zu jedem Wochenende gibt es ein neues kreatives Thema für die Kinder.
  • Eine ganze Woche lang wird dann überall zu Hause gemalt und gebastelt.
  • Die Ergebnisse werden per Post an folgende Adresse geschickt: Vereinte Martin Luther und Althanauer Hospital Stiftung Hanau, Aktion Kindergruß, Martin-Luther-Anlage 8, 63450 Hanau
  • Die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen in unserem Hospizdienst bringen die Werke der Kinder direkt auf die Wohnbereiche unserer Einrichtungen.

Themen:

  • ab 20. März 2020: Bilder malen - Motive völlig frei!
  • ab 27. März 2020: Osterdekoration basteln oder malen

Es wäre  toll, wenn Mitarbeitende aus Schulen, Kindergärten, Vereinen und Jugendarbeit uns dabei unterstützen, diese Aktion im Rahmen ihrer Möglichkeiten bekannt zu machen! Selbstverständlich sind wir damit einverstanden, dass sich weitere Träger der Aktion anschließen und sie auf ihre eigenen Einrichtungen übertragen; hier freuen wir uns sehr über eine kurze Mitteilung. Wer bei Facebook und Instagram aktiv ist.. Bitte Postings dazu unter #KindergrußinAltenheim.



Gemeinsam unterwegs - auf neuen Wegen

 

"Gemeinsam unterwegs" ist vor dem Hintergrund der Hospizarbeit entstanden. Hospizarbeit bedeutet, dass Menschen einander im Leben und im Sterben zur Seite stehen. Schwerstkranke, Sterbende und deren Angehörige werden in ihrem vertrauten Umfeld von Haupt- und Ehrenamtlichen beraten und begleitet. In der Regel finden hierzu immer Besuche statt; zwischenmenschliche Begegnungen sind die Basis jeder Begleitung.

 

Die Pandemie stellt uns vor besondere Herausforderungen. Es herrscht "Kontaktsperre". Dies darf für uns Menschen allerdings nicht bedeuten, dass wir einander aus dem Blick verlieren. Achtsamkeit und Sorge füreinander sind gerade in diesen Zeiten besonders wichtig.

 

Unser Hospizdienst begleitet die Menschen also weiterhin, z. B. per Telefon, Messenger-Dienst, Video-Telefonaten, durch Briefe oder Postkarten. Unser Angebot richtet sich an Menschen im Main-Kinzig-Kreis.

 

Wenn Sie sich hospizliche Beratung oder Begleitung wünschen, wenden Sie sich gerne an unsere Koordinatorinnen Frau Kuchler und Frau Schmidt. Sie überlegen mit Ihnen gemeinsam, welche Möglichkeiten zur Unterstützung es durch unseren Dienst geben könnte oder vermitteln an weitere Hilfsangebote.

 



Begleitung durch Musik

 

"Du brauchst ein Lied, das dich begleitet

und ein Licht in dunkler Nacht

und am Himmel einen Stern,

der über deine Träume wacht." (R. Zuckowsik)

 

In diesem Frühling erklingen Abend für Abend Musik und Gesang aus den Fenstern und von den Balkonen. Auch die Bewohnerinnen und Bewohner unserer Altenhilfe-Einrichtungen würden sehr gerne wieder einmal Livemusik erleben.

 

Wir suchen Musikerinnen und Musiker, die unsere verschiedenen Häuser im Main-Kinzig-Kreis besuchen und in den Außenanlagen spielen oder singen. Die Mitarbeitenden öffnen dann alle Fenster und begleiten die Menschen, denen es möglich ist, auf die Balkone.

 

Hätte jemand Zeit und Lust? Dann melden Sie sich doch gerne bei unserem Hospizdienst. Wir vermitteln den Kontakt in die Einrichtungen.



Gemeinsam unterwegs auf digitalen Wegen

 

Hospizbegleitung per Tablet - wird das klappen? Wir sind sehr gespannt. Unsere Koordinatorinnen Gisela Kuchler (auf dem Bild) und Birgit Schmidt (hinter der Kamera) durften in der EDV-Abteilung fünf neue und fertig eingerichtete Tablets von dem netten Kollegen Nicolai Nitsch entgegen nehmen. Sie bekamen eine Einweisung in die Technik und ab sofort wagt unser Ambulanter Hospizdienst erste Schritte auf absolut neuem Terrain.

 

Frau Kuchler und Frau Schmidt dürfen als hauptamtliche Mitarbeiterinnen die Wohnbereiche der Stiftung auch in Zeiten der Pandemie besuchen. Sie werden die Tablets mit zu den Bewohnerinnen und Bewohnern nehmen und können somit eine Verbindung zu der Welt außerhalb der Altenhilfeeinrichtung schaffen. Zum Beispiel auf folgenden Wegen:

  • Gespräche durch Video-Telefonate mit ehrenamtlichen Hospizmitarbeiter*innen per Messenger-Dienst
  • Video-Telefonate oder Foto-Austausch mit An- oder Zugehörigen
  • Streaming digitaler Angebote
  • Anschauen von Andachten, Gottesdiensten oder Konzerten, die zur Zeit vielfältig und digital innerhalb der Kirche produziert werden
  • oder vielleicht auch durch ein Treffen per Video-Konferenz mit Zimmernachbar*innen zum gemeinsamen Kaffetrinken

Wir sind dankbar für die vielfältigen Möglichkeiten, durch die es uns weiterhin möglich ist, die Menschen zu begleiten.